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Vertiefte Infos zum Wallis
(direkt lesbar auf wikipedia Wallis

The Valais German: Wallis, is one of the 26 cantons of Switzerland in the southwestern part of the country, around the valley of the Rhône from its headwaters to Lake Geneva, separating the Pennine Alps from the Bernese Alps. The canton is one of the drier parts of Switzerland in its central Rhône valley. Paradoxically, it is also one of most well-watered parts, having large amounts of snow and rain up on the highest peaks found in Switzerland. The canton of Valais is probably best known for the Matterhorn and ski resorts such as Zermatt and Verbier.

Das Wallis besteht (mit Ausnahme eines kleinen Gebiets jenseits des Simplonpasses) aus dem Tal der Rhone (Rotten) vom Rhonegletscher bis zum Genfersee und den Seitentälern. Im Norden liegen die Berner und Waadtländer Alpen, im Süden die Walliser Alpen mit den höchsten Bergen der Schweiz (Mischabel- und Monte-Rosa-Massiv). Die höchsten Berge der Walliser Alpen sind die Dufourspitze mit 4'634 m ü. M. (höchster Berg der Schweiz), Dom 4'545 m ü. M. (höchster ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegender Berg), Liskamm 4'527 m ü. M., Weisshorn 4'505 m ü. M., Täschhorn 4'490 m ü. M. und das Matterhorn 4'478 m ü. M. Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei grössten Gletscher der Alpen.

Durch den Schutz der umliegenden Berge ist das Haupttal des oberen Wallis, aber auch das untere Vispertal ausgesprochen trocken und warm (Steppenklima). Die Wasserversorgung wird vielerorts durch schon im Mittelalter angelegte Wasserleitungen (Suonen, Bisse) gewährleistet.
* Höchster Punkt: die Dufourspitze mit 4'634 m ü. M. auch bekannt als höchster Berg der Schweiz
* Tiefster Punkt: 372 m ü. M. am Genfersee

Sprachen

Östlich von Sierre, im Oberwallis wird deutsch bzw. Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt gesprochen. Westlich von Sierre. im Unterwallis spricht man französisch bzw. teilweise noch frankoprovenzalische Mundart. Die natürliche Sprachgrenze bildet nördlich der Rhone der kleine Bach Raspille zwischen Sierre und Salgesch. Südlich der Rhone wird die Sprachgrenze durch den Pfynwald markiert.

* Französisch: 60 Prozent
* Deutsch: 30 Prozent
* Italienisch: 3 Prozent
* Andere: 7 Prozent

Am Südhang des Rhonetals herrscht im Unterwallis (flächendeckend) und im Mittelwallis (teilweise) Rebbau vor, stellenweise auch in den Seitentälern. Neben der Leitsorte Fendant wird in neuerer Zeit wieder vermehrt auf alte, ortstypische Sorten wie Humagne (weiss und rot), Arvine oder Malvoisie zurückgegriffen. In Visperterminen befindet sich der höchste Weinberg nördlich des Alpenhauptkamms. Im Unterwallis werden in der Rhonetalebene in grossem Stil Früchte angebaut, im Goms und in höheren Lagen (traditionellerweise, heute eher als Nischenprodukt) Getreide wie etwa Roggen. In Mund werden seit dem Mittelalter die nördlichsten Safrankulturen Europas gepflegt. In der Viehzucht geniesst neben klassischer Milchwirtschaft die Schaf- und Ziegenhaltung einen bedeutenden Stellenwert. Auch hier werden die hochalpinen Rahmenbedingungen zunehmend als Gelegenheit wahrgenommen, seltenen und bedrohten Arten eine Chance zum Überleben zu bieten (zum Beispiel Walliser Schwarzhalsziege und Kupferhalsziege).
Allerdings bestehen zwischen Viehzucht und Artenschutz auch Konflikte, etwa im Zusammenhang mit der Wiederansiedlung des Wolfes.